8 Tipps für perfekte Reisefotos

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Jeder der auf Reisen geht möchte eine schöne Erinnerung daran haben und auch tolle Erinnerungsstücke mit nach Hause nehmen. Dazu eignen sich Fotos natürlich am besten. Hier verraten wir dir ein paar Tipps mit denen dir noch bessere Fotos auf deinen Reisen gelingen. Gastartikel von kaufberater.io.

8 Tipps für perfekte Reisefotos Quelle: Pexels.com
8 Tipps für perfekte Reisefotos Quelle: Pexels.com

Plane deine Reise

Je besser du deine Reise planst umso unwahrscheinlicher ist es, dass du ein wichtiges Motiv oder gute Fotogelegenheit verpasst. Wenn du dich schon vor der Abreise auf deine Reise vorbereitet hast, dann hast du bereits einen kleinen Überblick auf das, was dich später erwartet. Du weißt vielleicht schon ungefähr welche Motive du fotografieren möchtest, wie die Verhältnisse an diesen Orten sind und wie dein Foto aussehen soll. So kannst du dich während der Reise gut aufs fotografieren konzentrieren.

Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten dich auf deine Reise vorzubereiten. Solltest du Personen kennen, die schon mal an deinem Zielort waren, solltest du sie unbedingt nach ihren Erlebnissen fragen. Durch Erzählungen wird deine Vorstellung lebhaft, außerdem können sie dir ja bereits auch einige ihrer Fotos zeigen und du kannst dich inspirieren lassen.

Du kannst natürlich auch im Internet recherchieren. Es gibt zahlreiche Reiseblogs, die sehr gute Reiseberichte und Fotos bieten, aber auch Informationsseiten oder Urlaubsforen. Nicht zuletzt kannst du natürlich auch fremde Menschen um Hilfe bitten, und in Fotografie Foren nach deren Erfahrungen fragen. Hier findest du bestimmt Leute die dir gern Tipps darüber geben, wo du Aussichtspunkte findest oder ob es irgendwelche kulturellen Veranstaltungen gibt, bei denen es sich lohnt mit deiner Kamera vorbei zu schauen. Auch der gute alte Reiseführer eine tolle Quelle, um dich über dein Reiseziel zu informieren. Natürlich solltest du dich nicht zu sehr auf das versteifen was du in den Reiseführern, Blogs oder Sonstigem gelesen hast. Lass dich auch ein bisschen überraschen.

Raus aus den Federn, besonders bei Städtereisen

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Oder besser: der frühe Vogel macht die besten Fotos. Umso früher du losziehst, um Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, desto weniger Touristen wirst du auch dort antreffen. So ist es natürlich auch um einiges leichter schöne Bilder zu machen ohne dass dir ständig Leute im Weg stehen.

Außerdem entstehen in der vormittags Sonne die schönsten Bilder, weil das Licht in einem flachen Winkel fällt und somit weichere Schatten entstehen.

Verwende ein Stativ, vor allem bei längeren Belichtungszeiten

Natürlich kann man auch in der Nacht wunderschöne Fotos von beleuchteten Sehenswürdigkeiten machen. Hier ist die Belichtungszeit deiner Kamera länger, also solltest du unbedingt ein Stativ verwenden. Ansonsten werden deine Bilder wahrscheinlich verschwommen sein. Verwende außerdem am besten den Selbstauslöser deiner Kamera, so kann es dir nicht passieren, dass du das Bild beim drücken des Auslösers verwackelst.

Du kannst natürlich auch untertags längere Belichtungszeiten verwenden, um beispielsweise Bewegungsunschärfe zu erzeugen. So werden die restlichen Touristen einfach aus dem Bild ausgeblendet und unscharf gemacht, nur das, was still steht bleibt scharf auf dem Bild.

Es gibt auch zahlreiche Bildbearbeitungsprogramme, mit deren Hilfe du die restlichen Touristen einfach wegretuschieren kannst. (Dazu musst du meist mit Hilfe eines Stativs dieselbe Aufnahme ein paar Mal hintereinander machen ohne die Kamera zu bewegen.)

Mach viele Bilder aus unterschiedlichsten Perspektiven

Versuch nicht wahllos die Bilder die du bereits kennst nachzuahmen, sondern mach deine eigenen. Versuchs doch auch mal aus der Vogel. Oder Froschperspektive so entstehen oft außergewöhnliche Bilder.

Mach außerdem ruhig mehr Bilder von demselben Motiv. Du kannst ja schließlich später zu Hause entscheiden welches Bild du am besten findest und die anderen dann löschen. Vorausgesetzt du bringst es auch übers Herz deine Bilder zu löschen.

Versuch so viele verschiedene Perspektiven und Winkel wie möglich aufzunehmen. Mach Fotos von sowohl der gesamten Ansicht als auch von Details. Wenn du sie schließlich in deinem Fotoalbum nebeneinander klebst, bekommst du wieder einen tollen Gesamteindruck von deinem Motiv und der Atmosphäre rundherum.

8 Tipps für perfekte Reisefotos Quelle: Pexels.com
8 Tipps für perfekte Reisefotos Quelle: Pexels.com

Achte darauf, dass deine Linse immer sauber ist

Du solltest zwischendurch immer wieder prüfen, dass kein Staub, Spritzwasser oder sonstiges auf deiner Linse ist. Es kann ziemlich ärgerlich sein, wenn du erst im Nachhinein beim Betrachten deiner Fotos drauf kommst, dass du die ganze Zeit Dreck auf der Linse hattest.

Vor allem nach dem Strandbesuch solltest du deine Kamera gründlich reinigen, denn durch den Wind und die feuchte Meeresluft bleibt der Staub richtig kleben. Pack dir einfach zur Sicherheit Brillenputztücher in deine Kameratasche.

Was außerdem in deiner Kameratasche nicht fehlen sollte sind ein Ersatzakku und zusätzliche Speicherkarten. Nichts ist ärgerlicher als ein leerer Akku oder zu wenig Speicherplatz, wenn du gerade ein Foto schießen möchtest. Einen Ersatzakku kannst du meist problemlos für jede Kamera nachkaufen. Bei vielen ist er auch schon im Lieferumfang enthalten. Auch Speicherkarten bekommst du in jedem Elektromarkt.

Bring Leben in deine Fotos

Wenn du nach deinem Urlaub nur Bilder der herkömmlichen Sehenswürdigkeiten und Plätze hast, kann das Betrachten der Fotos sehr langweilig werden. Schließlich kannst du heutzutage wahrscheinlich tausende ähnliche Bilder bei einer Suche im Internet finden.

Versuch deine Bilder einzigartig zu machen. Nimm deine Mitreisenden oder dich selbst in bestimmten Situationen auf. Versucht dabei einfach spontan zu sein. Spontane Fotos wirken immer besser als gestellte. Fotos mit hochgesteckten Daumen, Peace Zeichen und aufgesetztem Lächeln wirken oft sehr krampfhaft. Schau, dass dein Blick nicht genau Richtung Kamera geht. Schau lieber woanders hin oder lass dich fotografieren während du zum Beispiel ein Bauwerk betrachtest.

Fotografier auch die Einheimischen. Sie gehören genauso zum Land und seiner Kultur. Natürlich solltest du immer zuerst Fragen ob du eine Person fotografieren darfst. Die meisten haben aber kein Problem und fühlen sich auch sogar geschmeichelt. Oft kommst du sogar mit ihnen ins Gespräch und du erfährst interessante Dinge über das dortige Leben und die Kultur oder wertvolle Reisetipps.

Besonders wenn du Märkte oder Feste und Veranstaltungen besuchst, kannst du die Stimmung gut einfangen, wenn du auch die Leute rund um dich fotografierst.

Ein Tipp für diejenigen, die gerne experimentieren. Ihr könnt doch auch mal statt oder auch zusätzlich zu euren Fotos kurze Videos machen und diese dann mit Hilfe eines Bearbeitungsprogrammes (hier gibt es einige kostenlose Möglichkeiten) zusammenfügen und vielleicht auch noch mit Musik untermalen. Ist echt eine tolle Möglichkeit eine Art „Zusammenfassung“ deiner Reise zu gestalten und somit hast du auch eine sehr lebhafte Erinnerung daran.

Mach dich mit deiner Kamera vertraut

Kameras haben weist wahnsinnig viele Funktionen und Einstellungen. Natürlich wirst du nicht alle brauchen, jedoch ist es wichtig dich bereits vor deiner Reise mit den wichtigsten Funktionen vertraut zu machen. Du musst ja nicht die ganze Bedienungsanleitung auswendig lernen, ein wenig ausprobieren kann dir schon viel weiterhelfen. Außerdem besitzen viele Kameras einen Guide Mode in dem dir die Funktionen erklärt werden.

Schließlich willst do ja nicht vor Ort wertvolle Zeit mit dem einstellen und herumprobieren deiner Kamera verschwenden. Auch bei den meisten Smartphones kannst du schon einige Einstellungen vornehmen. Mit den richtigen Einstellungen werden natürlich gelingen Fotos auch besser. Ein Raster, welches man bei den meisten Kameras einfach dazuschalten kann, damit deine Bildaufteilung besser wird.

Lass dich von schlechtem Wetter nicht abhalten

Schlechtes Wetter solltest du vor allem für Portraitaufnahmen nützen. Hierfür ist bei schlechtem Wetter das Licht meist perfekt, weil keine schatten ins Gesicht fallen. Außerdem sind die Augen weiter geöffnet, da dich die Sonnen nicht blendet.

Ein guter Tipp fürs schlechte Wetter: Versuch möglichst viele Dinge mit starken Farben einzufangen. Wie zum Beispiel eine rote Ampel oder ein leuchtendes Reklameschild. Hier strahlt die Farbe bei fast noch besser, wenn der Hintergrund trüb und grau ist.

Versuch nicht deine Bilder nachzubearbeiten, damit es sonnig aussieht. Wenn du die Fotos bearbeitn möchtest versuch es am besten mit schwarz-weiß, das kann zum Beispiel bei starken Nebel echt toll aussehen.

Zuletzt das allerwichtigste:

Hab einfach Spaß!

Sei nicht enttäuscht, wenn ein Foto nicht so wird wie du es dir vorgestellt hast. Oft passt einfach das Licht nicht oder andere Faktoren machen dir einen Strich durch die Rechnung. Mach dir eine schöne Zeit, hab Spaß und probiere neue Dinge mit deiner Kamera aus. Denn so entstehen auch die besten Fotos.

Erheb auch mal deinen Blick von der Kamera und betrachte die Dinge nicht nur durch die Linse, sondern mit deinen Augen. Zu den schönsten Erinnerungen zählen ja schließlich auch die Bilder in deinem Kopf.

Quellen:
https://www.kaufberater.io/elektronik/kameras/spiegelreflexkamera/

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/digitale-fotografie-die-zehn-besten-tricks-fuer-tolle-bilder-a-572765.html

https://www.22places.de/fotografieren-tipps/

COMMENTS

  • Ich finde die Tipps und Tricks erstmal sehr hilfreich. Allerdings bin ich der Meinung: Wenn ich im Urlaub bin, dann möchte ich nicht unbedingt meine teure Kamera mitschleppen. Der Aufwand bzw. die Sorge, es könnte was passieren, würde mir nur den Urlaub vermiesen. Für schöne Erinnerungen reichen meiner Meinung nach auch die Fotos vom Smartphone. Die verbauten Kameras sind je nach Modell schon ziemlich gut, da kann man auch wenig meckern. Wahrscheinlich mögen das Viele anders sehen.

    Trotzdem danke 🙂

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