Der Pfad des friedvollen Kriegers: Das Buch, das Leben verändert

Der Pfad des friedvollen Kriegers: Das Buch, das Leben verändert 5102SqhpG5L
image_pdfimage_print

Das Kultbuch des berühmten Lebenslehrers

Eines Nachts an einer Tankstelle in Kalifornien: Der junge Sportstudent Dan Millman stößt auf einen wunderlichen alten Mann. Eine Begegnung, die zum Wendepunkt in Dans Leben wird. Socrates führt ihn auf eine abenteuerliche innere Reise: durch Licht und Dunkelheit, Triumph und Zweifel – hin zum Erwachen in einer neuen, grenzenlosen Bewusstheit. Dieses Buch hat weltweit Millionen von Lesern begeistert. Es lässt jenes innere Potenzial entdecken, das in jedem von uns steckt: die unendliche Kraft, Weisheit und Genialität des friedvollen Kriegers.

Dan Millman, in jungen Jahren einer der besten Kunstturner Amerikas, später Coach von Spitzensportlern, unterrichtet seit nunmehr fast zwanzig Jahren verschiedenste Formen des körperlich-geistigen Trainings. Seine Werke über die Lebenshaltung des friedvollen Kriegers sind zu wahren Kultbüchern geworden und haben eine Auflage von mehreren Millionen in zweiundzwanzig Sprachen erreicht.

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

„Mit diesem Buch, das in 22 Sprachen übersetzt wurde, schrieb sich Dan Millman in die Herzen einer millionengrossen, spirituellen Fan-Gemeinde.“ (GlücksPost)

Klappentext

„Mit diesem Buch, das in 22 Sprachen übersetzt wurde, schrieb sich Dan Millman in die Herzen einer millionengrossen, spirituellen Fan-Gemeinde.“
GlücksPost — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sonderbare Begebenheiten haben sich in meinem Leben zugetragen, und alles fing an im Dezember 1966, in meinem ersten Studienjahr an der University of California, in Berkeley. Und zwar eines Morgens, kurz nach drei, als ich Socrates zum erstenmal begegnete – an einer Tankstelle, die die ganze Nacht offen hatte. Seinen wirklichen Namen wollte er nicht verraten, aber nachdem wir in dieser Nacht eine Weile miteinander geredet hatten, taufte ich ihn auf den Namen des alten griechischen Weisen. Der Name gefiel ihm, und so blieb es dabei. Diese Zufallsbegegnung und die Abenteuer, die daraus folgten, haben mein Leben verändert.
Bis dahin, vor 1966, hatte das Leben mich immer nur angelächelt. Aufgewachsen war ich bei liebevollen Eltern, in einem geborgenen Zuhause. Später gewann ich in London die Weltmeisterschaft auf dem Trampolin, ich machte Reisen durch Europa und genoß manche Ehrungen. Das Leben schenkte mir reichen Lohn – aber keine Zufriedenheit, keinen inneren Frieden.
Heute weiß ich, daß ich all diese Jahre geschlafen hatte. Ich hatte nur geträumt, ich sei wach. Bis ich Socrates traf, meinen Freund und Lehrer. Vorher war ich immer der Meinung gewesen, ich hätte von Geburt ein Anrecht auf ein erfülltes Leben, reich an Freuden und an Erkenntnissen. Nie war es mir in den Sinn gekommen, daß ich erst lernen müßte, richtig zu leben; daß es bestimmte Fähigkeiten gab, und eine gewisse Art, die Welt zu sehen, die ich erst kennenlernen mußte, bevor ich erwachen konnte für ein einfaches, glückliches und unkompliziertes Leben.
Socrates lehrte mich, meine Irrwege zu erkennen, indem er mir seinen Weg zeigte – den Weg des Friedenskriegers.
Immer wieder konnte er mich auslachen, weil ich mir selbst so viele Sorgen und Probleme schuf – bis ich dann lernte, die Welt mit seinen Augen zu sehen, die voll Weisheit und Güte waren. Er ließ mir keine Ruhe, bis ich entdeckte, was es bedeutet, ein Leben als Krieger zu leben.
Oft saßen wir bis in die frühen Morgenstunden in seiner Tankstelle beisammen. Ich konnte ihm zuhören, mit ihm streiten und trotz allem mit ihm zusammen lachen. Dieses Buch beruht auf der Geschichte meines Abenteuers mit Socrates – aber es ist auch ein Roman. Der Mann, den ich hier Socrates nenne, hat wirklich gelebt. Aber seine Art, in meiner Welt in Erscheinung zu treten, war so vielfältig mit anderem verwoben, daß ich nicht immer sagen könnte, wo die Grenze liegt zwischen ihm und anderen Lehren und Erfahrungen.
Die Dialoge habe ich frei nacherzählt, manchmal habe ich die zeitliche Reihenfolge verändert. Und ich habe Gleichnisse und Geschichten eingestreut, um seine Lehren zu verdeutlichen, die ich – dies war Socrates‘ Wille – weitergeben sollte.
Unser Leben ist keine Privatsache. Eine Geschichte, die du erlebt hast, kann auch für andere hilfreich sein, aber nur, wenn du sie weitererzählst. Und so möchte ich meinen Lehrer ehren, indem ich dich teilhaben lasse an seinem tiefen Wissen und seinem Humor.

Die Tankstelle am Rainbow’s End

„Jetzt fängt das Leben an“, so dachte ich, als ich Mom und Dad „Goodbye“ winkte und mich mit meiner alten Karre, Marke Valiant, in den Straßenverkehr stürzte. Hinten im Kofferraum und auf den Sitzen lagen die Siebensachen, die ich für mein erstes Collegejahr eingepackt hatte. Ich war gut aufgelegt, ich war frei und zu allem bereit.
Ich drehte das Radio auf, sang zur Musik und flog über die Autobahn nach Norden. Von Los Angeles ging es über die Grapevine und weiter über die Nationalstraße 99, vorbei an sattgrünen Feldern am Fuß der San Gabriel Mountains.
Es dämmerte schon, als ich die Serpentinen von den Oakland Hills hinunter rollte. Phantastisch, der Ausblick auf die Bucht von San Francisco. Immer aufgeregter wurde ich, je näher ich der Studentenstadt kam, dem Campus von Berkeley.
Mein Platz im Studentenheim war schnell gefunden. Ich packte meine Sachen aus, und dann stand ich staunend am Fenster und sah die Golden Gate und die funkelnden Lichter von San Francisco in der Ferne.
Zuerst aber hieß es, die nähere Umgebung erforschen. Fünf Minuten später schlenderte ich die Telegraph Avenue entlang, ich bestaunte die Schaufenster und schmeckte die herbe Luft Nordkaliforniens und all die verwirrenden Düfte, die aus kleinen Straßencafes herüberwehten. Ganz überwältigt wanderte ich bis Mitternacht hin und her auf romantischen Parkwegen des Uni-Campus.
Am nächsten Morgen, gleich nach dem Frühstück, schaute ich mir das Harmon-Gymnasium an, unser Sport-Institut, und die Turnhalle, wo ich von nun an trainieren würde. Jeden Tag in der Woche, sechs schweißtreibende, muskelzerrende, saltoschlagende Stunden lang! Mein Traum war, Weltmeister zu werden.
Schon am zweiten Tag fürchtete ich, in einer Flut von Studenten, Seminaren und Stundenplänen zu ertrinken. Aber ich schaffte es irgendwie. Und dann flössen die Monate dahin, im Wechsel der freundlichen Jahreszeiten in Kalifornien. Im Unterricht überlebte ich – in der Turnhalle aber lebte ich. „Du bist der geborene Akrobat“, hatte ein Freund mal zu mir gesagt. Äußerlich – ja: schmal und drahtig, die dunklen Haare ordentlich kurzgeschnitten. Und für gewagte Kunststückchen hatte ich schon als Kind etwas übrig. Es machte mir Spaß, die Angst in mir wachzukitzeln. Die Turnhalle war meine Zuflucht, mein Zuhause. Hier fand ich Spannung, Herausforderung und auch eine gewisse Zufriedenheit.
Bevor mein zweites Studienjahr um war, flog ich nach Europa und vertrat den Kunstturner-Verband der USA bei internationalen Wettkämpfen. Ich wurde Weltmeister auf dem Trampolin. Meine Pokale und Trophäen stapelten sich in einer Ecke meines Zimmers. Mein Foto erschien regelmäßig in der Zeitung, und die Leute sprachen mich auf der Straße an. Auch Mädchen lachten mich an. Zum Beispiel Susie, die appetitliche, süße Freundin – mit ihrem kurzen blonden Haar und ihrem Zahnpasta-Reklamelächeln -, klopfte immer öfter an meine Tür. Sogar das Studium lief ziemlich glatt. Ich fühlte mich ganz obenauf.
Aber im Herbst 1966, im dritten Studienjahr, fiel ein geheimnisvoller dunkler Schatten auf mein Leben. Ich wohnte nicht mehr im Studentenheim, sondern allein in einer kleinen Studentenbude etwas abseits vom Haus meines Vermieters. Und ich litt zunehmend an einer Traurigkeit, die mich sogar inmitten all meiner Erfolge bedrückte.

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Sonderbare Begebenheiten haben sich in meinem Leben zugetragen, und alles fing an im Dezember 1966, in meinem ersten Studienjahr an der University of California, in Berkeley. Und zwar eines Morgens, kurz nach drei, als ich Socrates zum erstenmal begegnete – an einer Tankstelle, die die ganze Nacht offen hatte. Seinen wirklichen Namen wollte er nicht verraten, aber nachdem wir in dieser Nacht eine Weile miteinander geredet hatten, taufte ich ihn auf den Namen des alten griechischen Weisen. Der Name gefiel ihm, und so blieb es dabei. Diese Zufallsbegegnung und die Abenteuer, die daraus folgten, haben mein Leben verändert. Bis dahin, vor 1966, hatte das Leben mich immer nur angelächelt. Aufgewachsen war ich bei liebevollen Eltern, in einem geborgenen Zuhause. Später gewann ich in London die Weltmeisterschaft auf dem Trampolin, ich machte Reisen durch Europa und genoß manche Ehrungen. Das Leben schenkte mir reichen Lohn – aber keine Zufriedenheit, keinen inneren Frieden.Heute weiß ich, daß ich all diese Jahre geschlafen hatte. Ich hatte nur geträumt, ich sei wach. Bis ich Socrates traf, meinen Freund und Lehrer. Vorher war ich immer der Meinung gewesen, ich hätte von Geburt ein Anrecht auf ein erfülltes Leben, reich an Freuden und an Erkenntnissen. Nie war es mir in den Sinn gekommen, daß ich erst lernen müßte, richtig zu leben; daß es bestimmte Fähigkeiten gab, und eine gewisse Art, die Welt zu sehen, die ich erst kennenlernen mußte, bevor ich erwachen konnte für ein einfaches, glückliches und unkompliziertes Leben. Socrates lehrte mich, meine Irrwege zu erkennen, indem er mir seinen Weg zeigte – den Weg des Friedenskriegers. Immer wieder konnte er mich auslachen, weil ich mir selbst so viele Sorgen und Probleme schuf – bis ich dann lernte, die Welt mit seinen Augen zu sehen, die voll Weisheit und Güte waren. Er ließ mir keine Ruhe, bis ich entdeckte, was es bedeutet, ein Leben als Krieger zu leben. Oft saßen wir bis in die frühen Morgenstunden in seiner Tankstelle beisammen. Ich konnte ihm zuhören, mit ihm streiten und trotz allem mit ihm zusammen lachen. Dieses Buch beruht auf der Geschichte meines Abenteuers mit Socrates – aber es ist auch ein Roman. Der Mann, den ich hier Socrates nenne, hat wirklich gelebt. Aber seine Art, in meiner Welt in Erscheinung zu treten, war so vielfältig mit anderem verwoben, daß ich nicht immer sagen könnte, wo die Grenze liegt zwischen ihm und anderen Lehren und Erfahrungen. Die Dialoge habe ich frei nacherzählt, manchmal habe ich die zeitliche Reihenfolge verändert. Und ich habe Gleichnisse und Geschichten eingestreut, um seine Lehren zu verdeutlichen, die ich – dies war Socrates‘ Wille – weitergeben sollte. Unser Leben ist keine Privatsache. Eine Geschichte, die du erlebt hast, kann auch für andere hilfreich sein, aber nur, wenn du sie weitererzählst. Und so möchte ich meinen Lehrer ehren, indem ich dich teilhaben lasse an seinem tiefen Wissen und seinem Humor. Die Tankstelle am Rainbow’s End“Jetzt fängt das Leben an“, so dachte ich, als ich Mom und Dad „Goodbye“ winkte und mich mit meiner alten Karre, Marke Valiant, in den Straßenverkehr stürzte. Hinten im Kofferraum und auf den Sitzen lagen die Siebensachen, die ich für mein erstes Collegejahr eingepackt hatte. Ich war gut aufgelegt, ich war frei und zu allem bereit. Ich drehte das Radio auf, sang zur Musik und flog über die Autobahn nach Norden. Von Los Angeles ging es über die Grapevine und weiter über die Nationalstraße 99, vorbei an sattgrünen Feldern am Fuß der San Gabriel Mountains. Es dämmerte schon, als ich die Serpentinen von den Oakland Hills hinunter rollte. Phantastisch, der Ausblick auf die Bucht von San Francisco. Immer aufgeregter wurde ich, je näher ich der Studentenstadt kam, dem Campus von Berkeley. Mein Platz im Studentenheim war schnell gefunden. Ich packte meine Sachen aus, und dann stand ich staunend am Fenster und sah die Golden Gate und die funkelnden Lichter von San Francisco in der Ferne. Zuerst aber hieß es, die nähere Umgebung erforschen. Fünf Minuten später schlenderte ich die Telegraph Avenue entlang, ich bestaunte die Schaufenster und schmeckte die herbe Luft Nordkaliforniens und all die verwirrenden Düfte, die aus kleinen Straßencafes herüberwehten. Ganz überwältigt wanderte ich bis Mitternacht hin und her auf romantischen Parkwegen des Uni-Campus. Am nächsten Morgen, gleich nach dem Frühstück, schaute ich mir das Harmon-Gymnasium an, unser Sport-Institut, und die Turnhalle, wo ich von nun an trainieren würde. Jeden Tag in der Woche, sechs schweißtreibende, muskelzerrende, saltoschlagende Stunden lang! Mein Traum war, Weltmeister zu werden. Schon am zweiten Tag fürchtete ich, in einer Flut von Studenten, Seminaren und Stundenplänen zu ertrinken. Aber ich schaffte es irgendwie. Und dann flössen die Monate dahin, im Wechsel der freundlichen Jahreszeiten in Kalifornien. Im Unterricht überlebte ich – in der Turnhalle aber lebte ich. „Du bist der geborene Akrobat“, hatte ein Freund mal zu mir gesagt. Äußerlich – ja: schmal und drahtig, die dunklen Haare ordentlich kurzgeschnitten. Und für gewagte Kunststückchen hatte ich schon als Kind etwas übrig. Es machte mir Spaß, die Angst in mir wachzukitzeln. Die Turnhalle war meine Zuflucht, mein Zuhause. Hier fand ich Spannung, Herausforderung und auch eine gewisse Zufriedenheit. Bevor mein zweites Studienjahr um war, flog ich nach Europa und vertrat den Kunstturner-Verband der USA bei internationalen Wettkämpfen. Ich wurde Weltmeister auf dem Trampolin. Meine Pokale und Trophäen stapelten sich in einer Ecke meines Zimmers. Mein Foto erschien regelmäßig in der Zeitung, und die Leute sprachen mich auf der Straße an. Auch Mädchen lachten mich an. Zum Beispiel Susie, die appetitliche, süße Freundin – mit ihrem kurzen blonden Haar und ihrem Zahnpasta-Reklamelächeln -, klopfte immer öfter an meine Tür. Sogar das Studium lief ziemlich glatt. Ich fühlte mich ganz obenauf. Aber im Herbst 1966, im dritten Studienjahr, fiel ein geheimnisvoll.

Kommentar verfassen