Durch einen Zaun fotografieren

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Sehr oft sehe ich auf Urlaubsfotos einen wunderschönen Zaun – und dahinter, naja, irgendetwas. Auch bei ambitionierten Kamerabesitzern ist dies immer wieder der Fall. Oder mir kommt zu Ohren, dass jemand irgendwo war und dort kein Foto gemacht hat – weil ein Zaun davor war.

Ich will hier gar nicht so ins technische gehen, sondern dir ganz einfach zeigen, wie es möglich ist, durch einen Zaun zu fotografieren.

niedriger Zaun

Das Problem lässt sich sehr oft sehr einfach lösen. Halte die Kamera höher 🙂
Das mag jetzt zwar sehr trivial klingen – an das denken aber sehr wenige.

Beispiel: In einem eingezäunten Garten neben der Straße wächst ein wunderschöner Blumenstock – klar kann man den jetzt nicht aus Bodennähe fotografieren. Vielleicht gibt es aber eine Möglichkeit über den Zaun zu fotografieren und ein gelungenes Foto zusammen zu bringen. Man kann aber natürlich auch anläuten und fragen, ob man schnell ein Foto von dem Blümchen machen kann.

Achtung: Panoramafreiheit bitte beachten!

hoher Zaun

Häufig in Zoos oder bei einigen Gebäuden. Fotografieren ist zwar erlaubt, aber der hässliche Zaun ist immer im Weg.

Die Lösung ist recht einfach – sofern sie technisch machbar ist. Mit langer Brennweite fotografieren und das Objektiv so nahe wie möglich an den Zaun.

Durch die lange Brennweite werden Objekte im Vordergrund so unscharf, dass sie auf dem Foto nahezu verschwinden. Eine leichte Unschärfe kann dadurch natürlich entstehen, das kann man meistens aber durch Bildbearbeitung wieder gut machen.

Je nach Größe der Masche kann es auch sein, dass du manuell Fokussieren musst, da der Autofokus immer wieder versucht auf den Zaun scharf zu stellen.

Also, ruhig mal ein bisschen probieren und verschiedene Perspektiven ausprobieren, wenn du ein Motiv für dich entdeckt hast. Sehr oft sind es einfache Sachen, wie du zu deinem Foto kommst.

In diesem Sinne – bleib kreativ!

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